Hitze
29. Juli 2008Das Wetter bringt einem noch um den Verstand. 30 Grad und mehr und dann will man auch noch was leisten… puh
Das passt hier ja:
Das Wetter bringt einem noch um den Verstand. 30 Grad und mehr und dann will man auch noch was leisten… puh
Das passt hier ja:
Am Sonntag isses dann soweit.
Deutschland vs. Spanien
Es wird zwar ein sehr schweres Spiel aber ich bin da guter Hoffnung. Unsere Mannschaft kann sich nur steigern. In diesem Sinne hoffe ich, wir machene s wie gegen die Türkei

25.04.2008 Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 1:1
26.04.2008 Hamburger SV - FC Schalke 04 0:1
26.04.2008 Karlsruher SC - Werder Bremen 3:3
26.04.2008 Hannover 96 - Hertha BSC 2:2
26.04.2008 1. FC Nürnberg - Arminia Bielefeld 2:2
26.04.2008 Energie Cottbus - Hansa Rostock 2:1
26.04.2008 VfL Bochum - MSV Duisburg 1:1
Ein sehr interessanter Artikel über den DFB Pokal (und seine Folgen)
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Eine weitere Demontage ist ausgeblieben. Präsident Reinhard Rauball ernannte den BVB sogar zum Gewinner des Abends, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sprach vom Pokalsieger der Herzen. Borussia Dortmund deutete die 1:2-Niederlage im Finale gegen Bayern München in einen Erfolg um. Nur bei Thomas Doll war vom Stimmungsaufschwung nichts zu merken. Es deutet auch einiges darauf hin, dass er für den Trainer schon zu spät kam.
Thomas Doll; Rechte: dpa “Da kann man nichts machen” - Thomas Doll.
Die Band spielte dezent, wie es sich beim Essen gehört. Kaum jemand der vielen Gäste im sehr nobel hergerichteten Bankettsaals eines ebenso noblen Berliner Hotels nahm bei Lachshäppchen und Filet von dem Gesäusel Notiz. Plötzlich aber stockte Ralf Zumdick, hob den Kopf und schüttelte ihn. Ja, er hatte richtig gehört, aber er hielt es wohl für sehr verwegen, vielleicht auch für taktlos. “BVB, Deutscher Meister 2009″ hatte der Sänger ins Mikrofon gewispert und den bekannten Text damit sehr überraschend umgedichtet.
Zumdick ist Co-Trainer bei Borussia Dortmund. Wie auf der Bank, saß er auch beim Mitternachtsbüffet direkt neben seinem Chef, Thomas Doll. Der wirkte apathisch. Er, der Sunnyboy, hätte die komisch anmutende Zeile des Musikers in guten Tagen einfach weggelächelt. Aber nun hockte er wie versteinert am Tisch. Es gab für ihn nichts zu lachen, es gab nichts zu feiern. “Wir bekommen von allen Seiten sehr viel Lob, aber Bayern hat den Pokal. Das ist Fakt”, sagte Doll, als die Gäste schon weg vom Rotwein und hin zum Pils gegangen waren. Er, der sogar aus der peinlichen Niederlage gegen Hannover drei Tage zuvor “etwas Positives rausziehen” konnte, hielt sich jetzt nur an das Ergebnis.
Medaille in der Hosentasche
Doll mit Medaille; Rechte: dpa Da hat er sie noch in der Hand - die Medaille: Thomas Doll unmittelbar nach der Siegerehrung.
Er isolierte sich damit, wie er es schon im Stadion getan hatte. Als die Mannschaft nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen um Fassung rang, saß Doll minutenlang auf der Bank Als die Borussen sich in die Kurve aufmachten, um den fantastischen Fans zu danken, fehlte er. Die Medaille für den “zweiten Sieger”, wie es der Stadionsprecher sagte, steckte er nach der Ehrung schnell in die Hosentasche.
Thomas Doll entfremdet sich von der Borussia. Dieser Prozess ist seit Tagen zu beobachten gewesen - das Bundesliga-0:5 gegen die Bayern eine knappe Woche zuvor hatte ihn in Gang gesetzt, die ehrenwerte Niederlage gegen die Münchner im Pokalfinale vermochte ihn nicht zu stoppen.
Eine schnelle Entlassung, von vielen Beobachtern bei einem weiteren Desaster für möglich gehalten, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Genauso kann sich kaum jemand vorstellen, dass Thomas Doll, dessen Vertragslaufzeit im Januar bis 2010 verlängert wurde, in der kommenden Saison noch Trainer beim BVB sein wird.
“Wir führen keine Trainerdiskussion”
Watzke; Rechte: dpa Geschäftsführer Watzke: “Keine Trainerdiskussion”
Wenige Stunden vor dem Pokalfinale hatte ein Nachrichtensender die Meldung über das Laufband geschickt, dass der Mainzer Jürgen Klopp schon als Nachfolger auserkoren worden sein soll. “Da ist nullkommanix dran”, sagte Geschäftsführer Watzke zu diesem Zeitpunkt im Gespräch mit sport.ARD.de. In den Tagen zuvor hatte er bereits betont: “Wir führen keine Trainerdiskussion.” Doch es war ein unausgesprochenes “zumindest jetzt nicht” zu spüren.
Genau wie bei Michael Zorc: Der Sportdirektor lehnte jede Stellungnahme für die Zeit nach Berlin ab. Watzke und Rauball kündigten eine Analyse zum Saisonende an. Die Erwartung, dass es in den restlichen fünf Bundesligaspielen rasant vorwärts geht, hat nur Christian Wörns. Der Verteidiger erhoffte sich eine “Initialzündung” durch das Pokalfinale. Watzke fände es schon gut, “noch den ein oder anderen Punkt zu holen.”
Je später der Morgen in dieser Nacht nach dem Finale - desto deutlicher wurde bei vielen Gesprächen, dass kaum jemand dem Entfremdungsprozess des Trainers entgegensteuern möchte. Hans-Joachim Watzke etwa legte die Arme auf die Schultern zweier Recken der Mannschaft, die 1989 für den BVB den Pokal gewonnen hatte und erzählte: Ich habe heute Mittag zur Mannschaft gesprochen - vielleicht bin ich ja der Einzige, dem sie zuhören …. Vielleicht wollte er nur einen Scherz machen, vielleicht ist ihm auch einfach nur die Wahrheit heraus gerutscht.
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